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Neue Förderung zur Ladeinfrastruktur

Ladesäulen für KMUs, Einzelhandel und Hotel- und Gastgewerbe: Ein neues  Förderprogramm gibt bis zu 80% Fördermittel für Ladeinfrastruktur vor Ort


In einem neuen Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) können kleine und mittlere Unternehmen (KMU), kleine Stadtwerke und kommunale Gebietskörperschaften sowie Unternehmen des Einzelhandels und des Hotel- und Gastgewerbes vom 12. April bis 31. Dezember 2021 Anträge zur Förderung des Aufbaus von Ladeinfrastruktur einreichen.

 

Ziel ist es, den Aufbau von Ladestationen an attraktiven Zielorten des Alltags zu beschleunigen: Supermärkte, Hotels, Restaurants, kommunale Einrichtungen wie etwa Schwimmbäder. Die Förderung hat ein Volumen von 300 Millionen Euro und deckt bis zu 80 Prozent der Investitionskosten.

 

Sie basiert auf der neuen Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur vor Ort“ des BMVI. Die Förderung verläuft nach der zeitlichen Reihenfolge der eingegangenen Anträge („Windhundverfahren“). Anträge müssen bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen eingereicht werden.

 

Die Richtlinie erweitert die Fördermechanismen des BMVI für eine bedarfsgerechte flächendeckende und nutzungsfreundliche Ladeinfrastruktur in Deutschland. Begleitet wird die Ausgestaltung der Richtlinie durch die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur, die seit Anfang 2020 unter dem Dach der bundeseigenen NOW GmbH den zügigen Aufbau der deutschen Ladeinfrastruktur vorantreibt.

Förderung für neue E-Nutzfahrzeuge

Handwerksbetriebe sowie kleine und mittlere Unternehmen, die Investitionen in Elektro-Nutzfahrzeuge planen, können von einer Sonderförderung profitieren. Bis zum 14. September 2020 war die Bewerbung auf Förderung möglich. Da die Förderung regelmäßig neu aufgelegt wird, wird an dieser Stelle der nächste Förderaufruf erscheinen, sobald dieser vorliegt.

 

Das Bundesverkehrsministerium fördert im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität den Kauf von neuen Elektro-Nutzfahrzeugen und Investitionen in betriebsnotwendige Ladeinfrastruktur. 

 

Die Förderung wird als Investitionszuschuss gewährt mit Förderquoten bis 40 Prozent, wobei kleinen und mittleren Unternehmen ein zusätzlicher Bonus von 10 bis 20 Prozent gewährt werden kann. Eine Mindestanzahl an anzuschaffenden Fahrzeugen gibt es nicht.

 

Insgesamt stellt das Bundesverkehrsministerium für das Programm 50 Millionen Euro zur Verfügung, wobei pro Unternehmen bis zu 10 Millionen Euro bewilligt werden können. Die Vergabe der Mittel erfolgt nach dem Windhundverfahren: Vollständige und fristgerecht eingereichte Anträge werden nach der Reihenfolge ihres Eingangs bewilligt, bis die Fördermittel aufgebraucht sind.

 

An die Förderung ist eine Programmbegleitforschung geknüpft. Ab Kauf verpflichten sich Betriebe für zwei Jahre, halbjährlich Betriebsdaten der Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur zu übermitteln. Für einen erfolgreichen Antrag ist zudem eine Bestätigung der Kommune erforderlich, dass die Fahrzeugbeschaffung als Teil von Maßnahmen zur Umsetzung eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes oder ähnlichem angesehen wird. Durch das Klimaschutzkonzept der Region ist dieses für Sie möglich.

 

Zum Förderaufruf

Ihr Ansprechpartner
Nienhaus, Thomas
Fachbereich Planen/Umwelt (B4)
home Zimmer: abweichende Besuchsadresse: Dechant-Schütte-Str. 22, Papenburg
phone 04961 82296
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