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Klimaschutz im Alltag

MIT KLEINEM EINSATZ STROM SPAREN

Egal ob PC, Fernseher, Drucker, Kaffeemaschine oder Mikrowelle, alle diese Elektrogeräte können im Stand-by unverhältnismäßig viel Strom verschwenden. Steckdosenleisten mit Kippschalter oder Funkfernbedienung bieten eine bequeme und kosten effiziente Lösung. Sie unterbrechen den Stromfluss gleichzeitig für alle Geräte und die umständliche Suche nach einzelnen Netzschaltern entfällt.


HELFER IM HAUSHALT

Ob der übliche Putztag oder der große Frühjahrsputz ansteht, die Auswahl an Putzmitteln ist überwältigend. Viele Unreinheiten kann man mit Omas Hausmitteln wie Essig, Essigessenz, Zitronensäure, Soda und Natron bekämpfen. Diese gängigen und kostengünstigen Produkte findet man in nah zu allen Supermärkten und Drogerien und sie wirken wahre Wunder. 

Beispiele wie Sie die Produkte verwenden können:
- Essig, Essigessenz und Zitronensäure: Allzweckreiniger, Kalklöser, WC Reiniger
- Soda (Waschsoda): Fleckenreiniger, Abflussreiniger, Putz-,Spül-oder Waschmittel
- Natron: Allzweckreiniger, Scheuermilch, Spülmittel, Fleckenentferner

 

DA GEHT EIN LICHT AUF

„Glühbirnen“, wie die Glühlampen im Volksmund heißen, waren der Ursprung allen elektrischen Lichts. In den 1980er bahnten sich Kompaktleuchtstofflampen besser bekannt unter dem Begriff „Energiesparlampe“ den Weg in den Haushalt. Das Einsparpotenzial einer „Energiesparlampe“ lag mit ca. 80% gegenüber der herkömmlichen Glühbirne recht hoch und erfreute sich schnell bei vielen großer Beliebtheit.

Heute findet man immer mehr  LED-Leuchtmittel in Lampenfassungen. Sie sind mit ihrer äußerst langen Lebensdauer von bis zu 20 Jahren und dem geringen Stromverbrauch eine lohnende Investition. Die Zeiten kalt-weiß erstrahlter Räume(ca. 4000 Kelvin) sind mit den neuen LED Generationen vorbei und sie stehen anderen Leuchtmitteln in Funktion und Leuchtkraft in Nichts nach. Da viele Verbraucher immer noch unsicher beim Kauf von LEDs sind, weil die üblichen Watt-Kennzeichnungen nicht mehr die gleiche Aussagekraft haben wie damals bei Glühlampen, hat die Verbraucherzentrale ein Infokärtchen zu LEDs zusammengestellt.

 

KOSTENLOS STROM SPAREN

  • Deckel drauf: Kochen mit passendem Deckel spart bis zu 30 % Energie.
  • Backofen nicht vorheizen: Kaum ein Gericht, mit ein paar Ausnahmen natürlich, benötig wirklich einen vorgeheizten Backofen. Häufig benötigen die Gerichte ein paar Minuten länger im Ofen, aber die Energie wird dadurch effizienter genutzt.
  • Restwärme beim Kochen nutzen: Die Restwärme des Backofens oder der Herdplatte reicht aus, um Gerichte in den letzten Minuten zu Ende zu garen.
  • Voll machen bitte: Füllen Sie ihre Waschmaschine auf. Trotz Mengenautomatik wird weitaus mehr verbraucht als angegeben. Volle Waschmaschinen reduzieren zudem die jährlichen Waschgänge und schonen Ihre Kleidung.
  • Niedrige Waschtemperatur wählen:  Moderne Waschmaschinen und Waschmittel  bekommen ihre Wäsche auch bei niedrigen Temperaturen sauber. Das 90 Grad Kochwaschprogramm ist so nicht nötig, denn bei 60 Grad wird alles hygienisch sauber und Sie sparen bis zu 40 % Strom.
  • Kurzwaschprogramme vermeiden: Sie sind schnell, doch lassen die Energiekosten ebenso schnell ansteigen. Durch die kurze Arbeitszeit muss wesentlich mehr Energie aufgewendet werden, um Wäsche sauber zu bekommen. Wählen Sie stattdessen ein Ökoprogramm. Die längere Einweichzeit sorgt dafür, dass der Schmutz genauso, wenn nicht sogar besser entfernt wird.
  • Wäschetrockner im Sommer aus lassen: Mit Hilfe von Sonne und Wind wird ihre Wäsche im Sommer auf der Leine häufig schneller trocken als im Wäschetrockner und das Ganze ist auch noch kostenlos. Wenn Sie jedoch nicht um die Nutzung eines Wäschetrockners kommen, dann lohnt sich zu überprüfen ob Sie einen „Stromfresser“ besitzen oder sich hier eine Investition in ein neues effizientes Gerät bezahlt macht.
  • Kühlschrank & Gefrierschrank abtauen: eine dicke Eisschicht verhindert, dass die Kälte weitergegeben wird. Eisfreie Geräte müssen nicht mehr so stark arbeiten.
  • Lagerort und Innentemperatur beachten: Kühl- und Gefrierschränke haben verschiedene Kühlzonen. Die Beschreibungen der Zonen finden Sie in der Gebrauchsanweisung. Richtig gelagerte Lebensmittel verderben so nicht. Achten Sie zudem auf eine optimale Innentemperatur.  Diese können Sie ebenfalls der Gebrauchsanweisung entnehmen. So vermeiden sie Mehrkosten durch zu kalte Innenräume.
  • Kühlgeräte mögen keine Hitze: Vermeiden Sie es ihre Kühlgeräte neben Hitzequellen wie den Herd oder Heizkörper aufzustellen. Auch direkte Sonneneinstrahlung kann zu Überhitzung führen. Stellen Sie die Geräte nicht zu nah der Wand an oder planen Sie ausreichende Lüftungsschlitze bei Umbauten ein, so dass die Geräte die produzierte Eigenwärme gut abgeben können.
  • Ist das Zweit- oder gar Drittgerät für die Kühlung wirklich nötig? Überprüfen Sie ob der ganzjährige Einsatz nötig ist und ob die Geräte voll ausgelastet sind. Vielleicht lassen sich Inhalte so verstauen, dass nur noch ein Gerät dauerhaft eingeschaltet ist und die anderen bei Bedarf hinzugeschaltet werden.
  • Temperatur des Warmwasserspeichers senken: Mit  einer Wassertemperatur von 60 Grad  büßen Sie kein Komfort ein, sparen jedoch bis zu 10 % Strom.  Die Temperatur sollte jedoch nicht unter 60 Grad sinken, da sonst gesundheitsgefährdende Legionellen entstehen könnten.
  • Helligkeit am Fernseher  verringern: Viele moderne Fernseher verfügen über einen EcoModus. Dieser verringert die Helligkeit und Kontrast so, dass Sie ohne Verluste bei der Bildqualität trotzdem Strom sparen.

 

EINKAUFSSTRATEGIE ÜBERDENKEN

Ein Besuch auf dem Wochenmarkt oder in einem der vielen Hofläden der Umgebung kann sich lohnen. Hier werden saisonale, regionale und häufig auch ökologische Lebensmittel angeboten. Die meisten Marktstände und Hofläden haben oft fast vergessene Obst- und Gemüsesorten, sowie alte Rezepte im Angebot. Es lohnt sich diese zu probieren.

Ein weiterer Bonuspunkt ist, dass die meisten Lebensmittel unverpackt sind. Auch kleine Probierportionen sind so möglich und die herkömmlichen Plastikberge entstehen nicht. Sollte im Alltag nicht so viel Zeit für einen Markt oder Hofladenbesuch bleiben, dann bietet sich eine Ökokiste an. Eine Öko-,Bio -,Gemüsekorb- oder Grüne- Kiste, ist für die Landwirtschaft eine Möglichkeit zum Direktvertrieb ihrer regionalen und saisonalen Lebensmittel. Je nach Anbieter stehen Obst, Gemüse, Fleisch, Milchprodukte, Back- und Teigwaren zur Auswahl.

 

Sollten Sie jedoch den Einkauf im Supermarkt bevorzugen, dann versuchen Sie hier ebenfalls unverpackte, saisonale und regionale Lebensmittel mitzunehmen. Diese haben einen kleineren CO2 Fußabdruck je kürzer der Transportweg ist. Wählen Sie Mehrwegsysteme. Diese finden Sie nicht nur bei Wasser, sondern auch bei Milchprodukten.

Planen Sie ihren Wocheneinkauf und gehen Sie satt einkaufen. So sparen sie Zeit und Wege in den Supermarkt, kaufen nur das Nötige ein und vermeiden, dass zu viel den Weg in den Einkaufswagen und dann in den Mülleimer findet. Wer seine Einkäufe zum Schluss in eine wiederverwendbare (Stoff-)Tragetasche oder einen Korb packt, vermeidet den Griff zu kostenpflichtigen Plastiktaschen und spart so Ressourcen und Geld.

Termine

Das Klimaschutzkonzept Papenburg, Dörpen und Rhede (Ems) wird gefördert von: 
Förderkennzeichen: 03K02779

Ihr Ansprechpartner
Dulis, Izabela
Fachdienst Zentrale Gebäudeverwaltung
phone 04961 82408
print 04961 82410
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