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Aktuelles

Klima- und Energiestrategie 2030

Papenburg, 04.07.2023

Die Klima- und Energiestrategie 2030 wurde am 28.06.2023 vom Rat der Stadt Papenburg beschlossen.

Bis zum Ende des Jahres werden auf dieser Grundlage durch das Klimaschutzunternehmen ansvar2030 Holding GmbH konkrete Maßnahmen in einem Klimaneutralitätskonzept erarbeitet.

Die Klima- und Energiestrategie 2030 finden Sie hier.

 

 

Freiflächen-Photovoltaik Kriterienkatalog

Papenburg, 04.07.2023

Der Freiflächen-Photovoltaik Kriterienkatalog wurde am 28.06.2023 durch den Rat der Stadt Papenburg beschlossen.

Den Kriterienkatalog finden Sie hier.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Weerts
(M Frauke.Weerts(at)papenburg.de, T 04961/82-5394).

 

 

Kindermeilen 2023 in Rhede (Ems)

Rhede (Ems), 27.06.2023

Kindergarten und Familienzentrum St. Nikolaus in Rhede (Ems)

Im Zeitraum vom 05.-09.06.2023 sammelten 18 Kinder ganze 238 grüne Meilen für das Klima!

 

Informationen zur Aktion erhalten Sie hier.

Möchten Sie als Kindergarten oder Grundschule auch Kindermeilen sammeln? 

Melden Sie sich gerne unter Neele.Venekamp(at)papenburg.de.

 

 

Photovoltaik in Papenburg

Papenburg, 04.05.2023/ aktuell 09.06.2023

Der Ausbau von Freiflächen-Photovoltaik ist als ein zentraler Baustein im Hinblick auf die Umsetzung der Energiewende anzusehen.

In der Photovoltaik-Strategie der Bundesregierung wird beispielsweise bestätigt, dass deutschlandweit rund die Hälfte des notwendigen Zubaus an Solarenergie auf Freiflächen stattfinden wird. Hinsichtlich der damit einhergehenden Ausbauerfordernisse erhielt auch die Stadtverwaltung zuletzt vermehrt Anfragen über die mögliche Installation von Freiflächen-Photovoltaikanlagen.

Am Dienstag hat der Ausschuss für Klima und Umwelt diesbezüglich die Freischaltung eines Online-Tools des Energieunternehmens ansvar2030 beschlossen. In dem Tool können Grundstückseigentümer ihr Interesse an einer Flächenbereitstellung für die Installation von Freiflächen-Photovoltaikanlagen hinterlegen. Die Stadtverwaltung erhält so einen Überblick über die gesamtstädtischen Flächen, auf denen der Ausbau von Freiflächen-Photovoltaik unter der Zustimmung der betroffenen Eigentümer*innen strategisch weiter vorangebracht werden kann.

Interessierte finden das Online-Tool Hier

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Weerts.
(M Frauke.Weerts(at)papenburg.de, T 04961/82-5394)

 

 

UMWELTPREIS 2023 IN PAPENBURG: HERAUSRAGENDE UMWELTPROJEKTE WERDEN GEWÜRDIGT

Papenburg, 30.05.2023

Vom 1. Juni bis zum 30. September 2023 können wieder Umweltprojekte eingereicht werden.

Die Auslobung des Umweltpreises in Papenburg hat das erste Mal wieder im Jahr 2021 stattgefunden und ist seitdem im zweijährigen Rhythmus geplant. Es sollen herausragende und beispielhafte Umweltprojekte im Stadtgebiet eine finanziell und öffentlichkeitswirksame Würdigung erhalten.

Im Jahr 2021 ging der erste Preis an den Naturgarten Naschke, den zweiten Platz belegte das Parkprojekt „Johannispark“ des Vereins der Baumfreunde-Papenburg und als drittes durfte sich der Heimat- und Bürgerverein mit seiner erfolgreichen Wiederansiedlung des Weißstorchs auf dem Heimathof an der Waldseestraße in Aschendorf freuen.

Der Umweltpreis Papenburg ist eine bedeutende Initiative, die dazu beiträgt, das Bewusstsein für den Umweltschutz zu stärken und herausragende Umweltprojekte im Stadtgebiet hervorzuheben. Die Stadt Papenburg lädt alle Interessierten dazu ein, sich aktiv für den Umweltpreis zu bewerben und ihre innovativen Ideen und Projekte einzureichen. Ob es sich um Maßnahmen zur Energieeffizienz, Naturschutzprojekte oder nachhaltige Mobilitätskonzepte handelt - alle Projekte, die einen positiven Beitrag zum Umweltschutz leisten, sind willkommen.

Bürgermeisterin Gattung betont die Bedeutung des Umweltpreises und erklärt: "Der Umweltpreis Papenburg würdigt das Engagement und die Kreativität der Bürgerinnen und Bürger sowie der lokalen Organisationen. Wir möchten damit Anreize schaffen und diejenigen auszeichnen, die einen herausragenden Beitrag zum Umweltschutz in unserer Stadt leisten. Wir ermutigen alle, ihre Projekte einzureichen und stolz auf ihre Umweltinitiativen zu sein.“

Alle Informationen zum Umweltpreis, Richtlinien und Bewerbungsformular können hier eingesehen und heruntergeladen werden.

 

 

STADTRADELN 2023: PAPENBURG, DÖRPEN UND RHEDE (EMS) TRETEN GEMEINSAM FÜR DEN KLIMASCHUTZ IN DIE PEDALE

Klimaschutzregion, 30.05.2023

Auch in diesem Jahr tritt die Klimaschutzregion Papenburg – Dörpen – Rhede (Ems) für den Klimaschutz und die Gesundheit in die Pedale. Zum ersten Mal findet das Stadtradeln landkreisweit im selben Zeitraum statt. Vom 10. bis 30. Juni haben die Kommunen die Möglichkeit, sich neben dem deutschlandweiten Wettbewerb des Klimas-Bündnisses auch dem landkreisweiten Wettbewerb zu stellen.

Bürgermeisterin Vanessa Gattung freut sich auf das Stadtradeln 2023.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Mitmenschen zu motivieren und am Stadtradeln teilzunehmen. Ziel ist es, möglichst viel mit dem Fahrrad zu fahren, sei es zur Arbeit, zur Schule, zum Kindergarten oder in der Freizeit.

Wie kann man mitmachen? Ganz einfach! Die Teilnahme erfolgt über die Registrierung auf der Website www.stadtradeln.de für die entsprechende Kommune. Dort kann man entweder einem bestehenden Team beitreten oder ein eigenes Team gründen. Anschließend geht es los mit dem Radfahren, und die gefahrenen Kilometer können online eingetragen oder über die Stadtradeln-App getrackt werden. Auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer ohne Internetzugang können mitmachen. Die geradelten Kilometer können auf der letzten Seite der begleitenden Broschüre eingetragen werden. Die Broschüre ist hier zu finden.

Alternativ steht die Ansprechpartnerin Neele Venekamp zur Verfügung, um Radelprotokolle auszuteilen. Die Abgabefrist für die Anzahl der gefahrenen Kilometer bei der Ansprechpartnerin endet am 07.07.2023. Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Papenburg, der Samtgemeinde Dörpen und der Gemeinde Rhede (Ems), sowie alle Personen, die dort arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen.

Im Stadtradeln-Zeitraum finden verschiedenen Veranstaltungen der Klimaschutzregion und Fahrradtouren vom ADFC statt. Darunter am 10. Juni von 14-17 Uhr der Fahr-Rad-Tag mit BMX-Show und Workshops sowie am 22. Juni um 19 Uhr die Klima-Tour, eine Radtour auf den Fahrbahnen der Hauptverkehrsstraßen in Papenburg. Eine genaue Übersicht findet sich in der Broschüre.

Unter allen Teams, die ein kreatives oder humorvolles Bild ihres Radel-Teams auf ihrer Lieblingsstrecke einsenden, wird ein Papenburg-Gutschein verlost. Das Bild muss bis zum 03.07.2023 an Neele.Venekamp@papenburg.de gesendet werden und wird auf dem Instagram-Kanal der Stadt Papenburg (@stadt_papenburg) und auf dem Facebook-Kanal veröffentlicht. Das Bild, das am 10.07.2023 um 10:00 Uhr die meisten Likes erhalten hat, gewinnt. Die Likes aus beiden Kanälen werden zusammengezählt. Weitere Informationen sind der Broschüre zu entnehmen oder bei der Ansprechpartnerin.

Ansprechpartnerin:

Neele Venekamp, Klimaschutzmanagerin der Stadt Papenburg

E-Mail: Neele.Venekamp@papenburg.de

Tel.: 04961 825296

Stadtradeln ist eine deutschlandweite Aktion, bei der sich Kommunen für mehr Radverkehr, Klimaschutz und eine lebenswerte Umwelt einsetzen. Durch das gemeinsame Radeln und das Sammeln von Kilometern möchten wir den Einsatz für den Klimaschutz und eine nachhaltige Mobilität in unserer Klimaschutzregion sichtbar machen und zum Umdenken in der Fortbewegung im Alltag anregen.

 Zur Stadtradeln-Seite der Stadt Papenburg und zur Anmeldung: hier klicken

 

 

Kindermeilen 2023 in Dörpen

Dörpen, 22.05.2023

Grundschule Dersum

Während der Klimawoche Anfang Mai wurden von den Schüler*innen folgende Meilen gesammelt:

Grüne Meilen: 551
Rote Meilen: 86
Blaue Meilen: 49

Außerdem wurden Pappfüße gebastelt, die mit zur 28. UN-Klimakonferenz genommen werden.

 

Informationen zur Aktion erhalten Sie hier.

Möchten Sie als Kindergarten oder Grundschule auch Kindermeilen sammeln? 

Melden Sie sich gerne unter Neele.Venekamp(at)papenburg.de.

 

 

PAPENBURG WILL KLIMANEUTRAL WERDEN

Papenburg, 28.04.2023

Die Zielstellung, klimaneutral zu werden, ergibt sich nicht zuletzt aus den zunehmenden Folgewirkungen der voranschreitenden Klima- und Energiekrise.

Um dem damit verbundenen Handlungsdruck gerecht zu werden, arbeitet die Stadtverwaltung seit Ende letzten Jahres mit dem Büro ansvar2030, welches sich der Bewältigung der Klimakrise verschrieben hat, zusammen. Zielstellung der Zusammenarbeit soll es sein, für die Gesamtstadt eine Entwicklungsstrategie zu erarbeiten, unter der Papenburg schnellstmöglich den Status der Klimaneutralität erreichen kann.

Ein zentraler Leitgedanke hierbei: Die ganze Stadtgesellschaft soll von dem Wandel profitieren können. Zum einen durch eine lebenswertere Stadt, insbesondere aber auch in finanzieller Hinsicht. Um dies zu ermöglichen, prüft die Stadtverwaltung derzeit unter anderem die Optionen zur Gründung einer kommunalen Energiegemeinschaft mit dem Arbeitstitel „Energiegemeinschaft Papenburg eG“.

Die Energiegemeinschaft soll perspektivisch ein Forum bilden, um Grundstückseigentümer*innen und engagierte Bürger*innen sowie Unternehmen zusammenzuführen und dabei die notwendigen Ressourcen zur Umsetzung der Energiewende freizusetzen. Für die Mitglieder*innen der Energiegemeinschaft ergibt sich die Möglichkeit, von der Energiewende unmittelbar wirtschaftlich zu profitieren – zum Beispiel durch Erwerb von Genossenschaftsanteilen oder direkten Investitionen.

Interessierte Bürger*innen sind herzlich eingeladen, sich in der öffentlichen Sitzung des Klima- und Umweltausschusses, am 2. Mai um 17 Uhr in der Stadthalle, über den aktuellen Stand der Prüfung sowie den weiteren Fortgang zu informieren.

 

 

CARGOBIKE ROADSHOW IN PAPENBURG

v.links: Andreas Wotte (ADFC Papenburg, 2. Vorsitzende), Vertreter der Cargobike Roadshow, Heiner Butke (stellv. Bürgermeister), Hermann Wessels (Stadtrat), Neele Venekamp (Klimaschutzmanagerin)

 

Papenburg, 14.04.2023

Ob Kinderbeförderung, Einkauf oder Ausflug: Lastenräder liegen im Trend und haben ein großes Potenzial für die Verkehrswende. Anlässlich dieser Entwicklung kommt die Cargobike Roadshow erstmals nach Papenburg.

Am Freitag, den 28. April, von 12 bis 17 Uhr können alle Interessierten verschiedene Lastenräder bei Meyers Mühle testen. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen vom ADFC Papenburg.

Unter den Testrädern befinden sich sowohl zwei- als auch dreirädrige Modelle, Marktneuheiten sowie Klassiker. Alle Testräder haben einen E-Antrieb, der bis maximal 25 km/h unterstützt und sind für die private Nutzung, im Besonderen den Kindertransport, ausgerüstet. Auch ein Rad für mobilitätseingeschränkte Menschen ist dabei. Gewerbetreibende sind ebenfalls zum Testen eingeladen. Denn die meisten Testräder sind auch mit Transportaufbauten für gewerbliche Einsätze erhältlich. Neben dem Testangebot von insgesamt zwölf unterschiedlichen E-Lastenrädern können sich interessierte Bürger*innen vor Ort auch direkt bei lokalansässigen Fahrradhändlern über Anschaffungsoptionen informieren.

Die Cargobike Roadshow wurde 2016 von unabhängigen Cargobike-Experten ins Leben gerufen und wird von der Berliner Verkehrswende-Agentur cargobike.jetzt organisiert. Die Cargobike Roadshow tourt im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen (AFGK) vom 25. April bis 07. Mai durch 13 niedersächsische Kommunen. Alle niedersächsischen Roadshow-Stationen gibt es hier auf der AGFK-Seite. 

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen (AFGK) ist ein Netzwerk von aktuell 80 Mitgliedern, darunter Städte, Gemeinde und Landkreise. Bereits 78,8 Prozent der Bevölkerung in Niedersachsen und Bremen leben in einer AGFK-Mitgliedskommune.

 

 

FAHRRADSTRASSEN IN PAPENBURG

Bürgermeisterin Vanessa Gattung und Klimaschutzmanagerin Neele Venekamp beim Aufhängen der Banner für die Fahrradstraßen.

 

Papenburg, 03.04.2023

Im April richtet die Stadt Papenburg weitere Fahrradstraßen im Stadtgebiet ein.


Was bedeutet das für mich?

Der Radverkehr in Papenburg soll gefördert und somit attraktiver werden. Durch eine gute Infrastruktur und sichere Radverbindungen soll der Radverkehr so profitieren, dass die Nutzung des Autos in den Hintergrund gestellt wird.

Regelungen kompakt:

  • Fahrradstraßen sind grundsätzlich. Radfahrenden und Elektrokleinstfahrzeugen vorbehalten. Weitere Verkehrsarten können durch Beschilderung zugelassen werden.
  • Zul. Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h für alle Verkehrsteilnehmenden
  • Radfahrende dürfen nebeneinander fahren.
  • Überholen: Mindestabstand = 1,50 m innerorts; 2,0 m außerorts.
  • Der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden.
  • Wenn nötig, muss der Kfz-Verkehr die Geschwindigkeit weiter verringern.
  • Im Übrigen gelten die allgemeinen Vorschriften über die Fahrbahnbenutzung und über die Vorfahrt.

Die breite Fahrbahn sorgt für ein sicheres Überholen der Fahrradfahrenden untereinander. Somit wird nicht nur die Sicherheit, sondern ebenfalls das Miteinander gefördert. Gemeinsames Radfahren wird attraktiver und durch die Fahrradstraßen kann eine bessere Aufenthaltsqualität geschaffen werden. Dadurch, dass außer den Anliegern keine Kraftfahrtzeuge zulässig sind, werden die Straßen vom Durchgangsverkehr entlastet.

Außerdem nimmt die Lebensqualität zu, wenn Alltagsroutinen aufgebrochen werden, sich für das klimafreundliche Radfahren entschieden und sich mehr bewegt wird.

 

Was bedeutet das für unsere Umwelt?

Vor dem Hintergrund der Klimakrise und der damit verbundenen Dringlichkeit der Einsparung von CO2 ist das Erreichen einer Verkehrswende in Papenburg ein zentrales Ziel.

Mit Verkehrswende ist der Umstieg der Gesellschaft auf umweltfreundliche Mobilität gemeint, die nur mit gemeinsamen Anstrengungen der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen ist.

Das Land Niedersachsen strebt einen Radverkehrsanteil von 25 Prozent der zurückgelegten Wege bis 2030 an. Die Kommunen nehmen für das Erreichen dieses Ziels eine wichtige Rolle ein.

Um den Ausstoß von CO2 im Stadtgebiet zu minimieren, setzt die Stadt Papenburg unter anderem auf den Umstieg vom Auto auf das Rad.

Eine Bestandsaufnahme der CO2 –Emissionen in Papenburg wird zurzeit über das von der Stadt beauftragte Beratungsunternehmen ansvar2030 erstellt. Mit dem durch das Unternehmen gestellten Zusammenschluss aus Expert*innen der Energiewirtschaft, Klimaforschung, Psychologie und der Medien wird die Stadt in ihren Bemühungen Emissionen zu senken unterstützt.

 

Was bedeutet das für unsere Kinder?

Durch die Ausweisung von Fahrradstraßen einer Größenordnung von insgesamt ca. 24,3 km wird die Verkehrssicherheit maßgeblich erhöht. Da die Sicherheit eines der Grundbedürfnisse des Menschen ist, ist es eines der ausschlaggebendsten Elemente bei der Verkehrswende.

Der Radverkehr in Papenburg wird auf den gepflasterten Seiten gebündelt und komfortabel gemacht. Durch die grundsätzliche Trennung der Verkehrsteilnehmer*innen können Auto- und Radfahrende seltener in Konfliktsituationen geraten. Damit werden auch die Kinder auf dem Weg zur Schule und im alltäglichem Leben besser geschützt.

 

Was bedeutet das für unsere Stadt?

Durch eine Einrichtung einer Reihe von Fahrradstraßen kann der Radverkehr in Papenburg maßgeblich gefördert und ein zusammenhängendes Netz an Fahrradverbindungen geschaffen werden.

Der Grundstein für die Errichtung von Fahrradstraßen in Papenburg und insbesondere die Nutzung der gepflasterten Seiten für eine entsprechende Umwidmung wurde bereits im Radverkehrskonzept von Januar 2020 gelegt. Dieses Konzept ist im Zusammenhang mit dem Verkehrsentwicklungsplan 2035 entwickelt worden.

Die Errichtung von Fahrradstraßen auf Parallelverbindungen entlang der Kanäle wurde im Radverkehrskonzept als genereller Handlungsschwerpunkt für Papenburg definiert. Die gepflasterten Seiten sind als Hauptverbindungen im Radverkehrsnetz ausgewiesen und sollen demnach einen besonders hohen Fahrkomfort und ein schnelles Vorankommen für Radfahrende ermöglichen. Der Autoverkehr kann dabei weiterhin die naheliegenden Parallelstraßen nutzen, sodass beide Verkehrsarten berücksichtigt werden.

Darüber hinaus verfolgt die Stadt Papenburg mit der Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen e.V. (AGFK) das Ziel, eine Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune zu erhalten. Eine umzusetzende Maßnahme ist die Ausweisung von Fahrradstraßen, die zu einer Fahrradfreundlichkeit im Stadtgebiet beiträgt.

Neben den bereits bestehenden Fahrradstraßen Bülte, Mittelkanal links und Wiek links werden daher neue Fahrradstraßen ausgewiesen. Bethlehem links, Splitting links, Lüchtenburg rechts, Umländerwiek rechts und die Erste Wiek rechts werden ab April neue Fahrradstraßen in Papenburg. Damit wird ein attraktives Radverkehrsnetz im gesamten Stadtgebiet geschaffen.

 

Folgende Streckenlängen an Fahrradstraßen vorhanden:

Bülte: 2,1 km 
Mittelkanal links: 1,8 km
Wiek links: 0,8 km

Diese Streckenlängen kommen ab April hinzu:

Bethlehem links: 3,4 km
Splitting links: 6,0 km
Lüchtenburg rechts: 2,9 km
Umländerwiek rechts: 4,6 km
Erste Wiek rechts: 2,7 km

Papenburg besitzt somit eine ca. 24,3 Kilometer Strecke an ausgewiesenen Fahrradstraßen.

 

 „Die Maßnahme Fahrradstraßen ist ein wichtiges Zeichen für Klima, Umwelt und Bemühungen in der Verkehrswende. Daher ist es von großer Bedeutung, dass in dieser Größenordnung nun Fahrradstraßen in Papenburg dazukommen. Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern mehr Sicherheit gewährleisten und motivieren, auf´s Rad zu springen“, so Bürgermeisterin Vanessa Gattung.

 

 

EARTH HOUR IN PAPENBURG

Papenburg, 21.03.2023

Die Stadt Papenburg beteiligt sich an der diesjährigen Earth Hour und schaltet aus diesem Grund am Samstag, den 25. März 2023, in der Zeit von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr die Lichter der kommunalen Gebäude aus.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, auch in ihren eigenen vier Wänden das Licht auszuschalten und so ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen.

Die „Earth Hour“ ist eine regelmäßig stattfindende Klima- und Umweltschutzaktion, die der WWF (World Wide Fund for Nature) ins Leben gerufen hat. Die Idee dahinter ist: Einmal im Jahr schalten Millionen Menschen auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht aus. Auch viele tausend Städte machen mit und hüllen ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit.

„Das Ziel ist es, Aufmerksamkeit auf ein gemeinsames Ziel zu lenken und uns unserer Verantwortung gegenüber der Erde weiter bewusst zu werden. Es ist wichtig zu zeigen, dass wir alle einen Beitrag leisten können“, erklärt Neele Venekamp, Klimaschutzmanagerin der Stadt Papenburg.

Mehr zur Earth Hour gibt es auf der Webseite vom WWF.

 

 

SIEGEREHRUNG STADTRADELN 2022

Klimaschutzregion, 30.11.2022

Am Dienstagabend fand die Siegerehrung vom Stadtradeln 2022 der Stadt Papenburg und der Samtgemeinde Dörpen statt. In der Begrüßung von Bürgermeisterin Vanessa Gattung und dem Bürgermeister der Samtgemeinde Dörpen – Hermann Wocken - hießen Beide alle Anwesenden herzlich willkommen. „Vielen Dank für die große Beteiligung beim diesjährigen Stadtradeln“, heißt es im Rahmen der Begrüßung.

„Wir alle können stolz sein auf unsere gefahrenen klimaneutralen Fahrradkilometer und damit auf unseren Beitrag zum Klimaschutz. Im Rahmen des diesjährigen Stadtradelns haben wir darum gebeten, uns auf Schäden in der Infrastruktur aufmerksam zu machen. Vielen Dank für die große Beteiligung hieran. Wir sind bereits intensiv damit beschäftigt, die Schäden zu sichten und in Einzelfällen bereits zu beheben. Unser gemeinsames Ziel ist es, das kommunale Wegenetz deutlich fahrradfreundlicher zu gestalten. Aus diesem Grund nehmen wir die Meldungen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst. Vielen Dank für die Mithilfe“, so die Papenburger Bürgermeisterin.

In einem Vortrag wies Dr. Ing. Florian Kühne, Abteilungsleiter Raumordnung, Städtebau und Klimaschutz des Landkreises Emsland, auf die bedeutende Rolle von Radverkehr auf die Klimaneutralität hin.

Im gemeinsamen Rückblick auf das Stadtradeln 2022 waren vor allem die Auftaktveranstaltung, der Car-Free-Day und die Abschlussradtour zentrales Thema. Hier hoben die Moderator*innen der Siegerehrung Christian Strentzsch, Fachbereichsleiter des Fachbereichs Planen und Umwelt der Stadt Papenburg, und Neele Venekamp, Klimaschutzmanagerin der Stadt Papenburg, die Unterstützung der Polizei Papenburg, der Feuerwehr, des Malteser Hilfsdienst, der Radwelt Emsland GmbH sowie des ADFC Papenburg hervor.

 

Preisverleihung Dörpen

Die Samtgemeinde Dörpen ist insgesamt 16.754 km geradelt.

Einzelradler*innen mit den meisten Radkilometern aus Dörpen:

Charly Rumpke aus dem Team BSG Nordland Papier ist mit 1.264 km auf Platz 1 geradelt. Platz 2 erreichte Heinz-Josef Meiser - ebenfalls aus dem Team BSG Nordland Papier - mit 1.019 km. Mit 754 km erlang Martin Krömer Platz 3 und sorgte dafür, dass alle Treppchen in der Einzelwertung von BSG Nordland Papier belegt sind.

Teams mit den meisten Radkilometern aus Dörpen:

Platz 1 belegte mit 10.432 km das Team BSG Nordland Papier. Das RADhaus erlangte mit 3.525 km Platz 2. Das Team „Familie S aus N“ radelte mit 730 km auf Platz 3. Dahinter ist mit 724 km das Team „5 Fragezeichen“ auf Platz 4.

 

Preisverleihung Papenburg

Die Stadt Papenburg ist insgesamt 196.322 km geradelt.

Einzelradler*innen mit den meisten Radkilometern aus Papenburg:

Andreas Wotte aus dem Team ADFC Papenburg landete mit 2.100 km auf Platz 1. Fred Freymuth aus dem gleichen Team folgte ihm mit 1.687 km auf Platz 2. Auf Platz 3 ist Hermann Töpker aus dem Team RSC Papenburg mit 1.504 km.

Teams mit den meisten Radkilometern aus Papenburg:

Der ADFC Papenburg trug mit 18.699 km Platz 1 davon. Dahinter erreichte der Frauenbund St. Antonius mit 12.525 km Platz 2. Platz 3 sicherte sich der RSC mit 11.720 km.

Schulen mit den meisten Radkilometern:

Das Mariengymnasium Papenburg setzte sich mich 46.551 km auf Platz 1 durch. Anschließend ist das Staatliche Gymnasium mit 27.017 km auf Platz 2. Die Michaelschule Papenburg fuhr mit 24.937 km Platz 3 ein.

Alle Gewinner*innen erhielten Preise für ihre Leistungen. Die Fotoaktion, die während des Stadtradeln stattgefunden hat, entschied die Polizei Papenburg mit 152 Likes gegen die SPD mit 64 Likes für sich. Die Polizei spendet den Preis gemeinnützigen Zwecken.

Der Stadtradeln Star der Samtgemeinde Dörpen ist Michael Soring, der mit Berichten und Fotos zeigte, wie er die 749 km verbracht hat und wie er den Zeitraum vom Stadtradeln 2022 für sich genutzt hat. Er bekam für seine Leistung ebenfalls einen Preis.

In Papenburg gab es im Zeitraum vom Stadtradeln eine Challenge zwischen der Bürgermeisterin und fünf Schüler*innen. In einem knappen Rennen schaffte es Vanessa Gattung mit 532 km gegenüber durchschnittlichen 515 km der Schüler*innen, die Challenge für sich zu entscheiden. „Meine Arbeit hat mir wahrscheinlich am meisten geholfen, Kilometer zu sammeln. Durch viele Termine im Stadtgebiet im Stadtradeln Zeitraum war ich dazu gezwungen, auch bei schlechtem Wetter zu radeln. Die Challenge hat mich dabei sehr angespornt“, erklärte Vanessa Gattung.

Doch auch die Schüler*innen gingen nicht mit leeren Händen nach Hause und erhielten für ihre Leistungen ein kleines Präsent.

Im Sommer nächsten Jahres gibt es wieder die Chance, beim Stadtradeln mitzumachen. Vom 10. bis zum 30. Juni 2023 findet das Stadtradeln 2023 statt. Personen, die sich engagieren wollen und interessiert sind, mehr zu erfahren, können sich bei Neele Venekamp melden und auf der Webseite vom Stadtradeln nähere Informationen erhalten.

 

 

MITMACHEN BEIM „KLIMASCHUTZ IN KLEINEN KOMMUNEN UND STADTTEILEN“

Papenburg, 21.11.2022

In Aschendorf, Herbrum, Bokel, Tunxdorf, Nenndorf sowie am Obenende und Untenende gibt es ungenutztes Potenzial im Klimaschutz, das die Entwicklung eines zukunftsfähigen Papenburgs vorantreiben kann.

Am Donnerstagabend hat die Verwaltung die Politik über das neue Projekt „Klimaschutz in kleinen Kommunen und Stadtteilen“ (KlikKS) von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen informiert. Das Projekt sucht Menschen, deren Herz für Klima- und Umweltthemen schlägt und die sich in die Gestaltung der eigenen Gemeinde einbringen möchten. Ein Regionalmanager unterstützt die Freiwilligen dabei, eigene Projekte zu planen, umzusetzen und sich mit anderen ehrenamtlichen Klimaschutzpat*innen zu vernetzen. Vorkenntnisse sind daher nicht erforderlich.

Mit der Umsetzung von Klimaschutzprojekten können die Papenburger Stadtteile ihre Attraktivität steigern, leisten einen Beitrag zur eigenen Zukunftsfähigkeit und entlasten dabei die Haushaltskasse. Im Fokus des Projekts liegen Maßnahmen, durch die langfristig Treibhausgase eingespart werden können. Die Maßnahmen richten sich nach den Interessen und lokalen Möglichkeiten. Sie werden gemeinsam von den Ehrenamtlichen, dem Regionalmanager und den Kommunen erarbeitet. Interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger könne so in Papenburg die optimale Maßnahme für ihren Stadtteil ausarbeiten.

Kai Wittke ist als Regionalmanager für das Projekt KlikKS der Ansprechpartner für alle Interessierten in Papenburg. Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, sich bei Herrn Kai Wittke unter der Telefonnummer 0170 7835800 oder per E-Mail an kai.wittke(at)klimaschutz-niedersachsen.de zu melden.

 

 

Neue Fahrradstraße Bülte II

Papenburg, 17.10.2022

Neben Wiek links und Mittelkanal links wurde nun auch die Bülte II in Aschendorf als neue Fahrradstraße ausgewiesen.

Die Bülte II bietet dem Fahrradverkehr eine sichere und angenehme Alternative zur Emdener Straße. Als Parallelstraße der Emdener Straße ermöglicht sie den Radfahrenden die Vorteile einer Fahrradstraße von der Waldstraße bis zur Lange Straße.  So dürfen Radelnde nebeneinander fahren, Fahrzeuge dürfen den Radverkehr nicht behindern oder gefährden und es herrscht ein Tempolimit von 30 km/h, hierbei geben Fahrräder das Tempo an. Außerdem dürfen nur Anlieger sowie deren Besucherinnen und Besucher die Straße befahren. Den Beginn und das Ende der Fahrradstraßen zusammen mit den geltenden Regelungen kennzeichnen neue Verkehrsschilder. Piktogramme mit dem Verkehrszeichen „Fahrradstraße“ und auffällig grüner Umrandung folgen.

 Den gesamten Artikel finden Sie hier.

 

 

STADTRADELN - Abschlussradtour "Radeln in den Herbst" am 30.09.2022

Klimaschutzregion, 10.10.2022

Zum Abschluss des diesjährigen STADTRADELN haben eine gemeinsame Rundradtour durch die Klimaschutzregion Papenburg - Dörpen - Rhede (Ems) gemacht! 

Die ca. 46 km lange Radtour wurde vom ADFC geführt. Es wurde bei Meyers Mühle in Papenburg gestartet und über die Marktplätze in Dörpen und Rhede (Ems) zurück nach Papenburg gefahren. Auf den Marktplätzen wurden Getränke gestellt und es wurden gute Gespräche geführt. 

Durch das diesjährige STADTRADELN konnten wir wieder gemeinsam auf die Förderung des Radverkehrs aufmerksam machen.  Teilgenommen haben unter anderem Unternehmen, Vereine/Gruppen, Schulen, Freundeskreise und Nachbarschaften. Nutzen Sie den Ansporn und die Motivation der vergangenen drei Wochen, um das Rad auch weiterhin zu nutzen - am besten statt des Autos.

Die Siegerehrung der Stadt Papenburg und Samtgemeinde Dörpen findet am 29.11.2022 um 18.30 Uhr im Theatersaal der Stadthalle statt. 

 

 

Car-Free-Day - Am 22.09.2022 wurden Papenburgs Hauptverkehrsstraßen eingenommen!

Klimaschutzregion, 22.09.2022

Am 22.09.2022 um 19.00 Uhr sind wir am Rathaus Papenburg gestartet und ca. eine Stunde auf den Fahrbahnen der Hauptverkehrsstraßen unterwegs gewesen.

Die Radtour als deutliches Zeichen für den Klimaschutz und die Radverkehrsförderung war ein voller Erfolg.

Ca. 80 Personen haben teilgenommen. Für die Sicherheit haben die Polizei, Feuerwehr, Malteser und ADFC Papenburg gesorgt. Ein herzliches Dankeschön für die tolle Unterstützung.

Wir freuen uns schon auf die nächste Aktion!

 

 

STADTRADELN - Auftaktveranstaltung "Motiviert mit Rad" am 10.09.2022

Klimaschutzregion, 10.09.2022

Gemeinsam mit dem Rad haben wir zu einer geführten Sternfahrt mit anschließendem Beisammensein in Papenburg eingeladen!
Von Papenburg, Dörpen und Rhede (Ems) beginnend führten alle ca. 20 km langen Radtouren zu Meyers Mühle in Papenburg. Die Radtouren wurden vom ADFC Papenburg organisiert und es war jede/r herzlich willkommen.

Vor Meyers Mühle in Papenburg wartete ein Angebot rund ums Rad:
- Fahrradcodierung vom ADFC
- Probefahrten der Radwelt Emsland GmbH
- kostenlose Heißgetränke vom Coffee-Bike
- Stand des Klimaschutzmanagements mit u.a. Sattelbezügen

 

 

STADTRADELN-Star der Samtgemeinde Dörpen ist Michael Soring!

STADTRADELN-Stars der Stadt Papenburg sind die Bürgermeisterin und Schüler/innen!

STADTRADELN-Stars dürfen drei Wochen lang kein Auto von innen sehen und berichten über ihre Erfahrungen in einem Blog. Die Blogeinträge sind auf den jeweiligen Kommunenseiten unter www.stadtradeln.de einzusehen.

Da den STADTRADELN-Stars der Stadt Papenburg diese Herausforderung noch nicht reichte treten die Schüler/innen in einer Challenge gegen die Bürgermeisterin an. Wer fährt innerhalb der drei Woche im Durchschnitt am meisten Radkilometer?!

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung hat die Bürgermeisterin der Stadt Papenburg auch ihren Autoschlüssel übergeben:

 

 

Kindermeilen 2022 - Kinder sammeln Meilen für das Klima!

Klimaschutzregion, 11.07.2022

Die Aktionswoche Kindermeilen findet wieder statt.

Während der Aktionswoche können grüne, rote und blaue Meilen in Form von Stickern in einem Kindermeilen-Sammelalbum gesammelt werden. 

Grüne Meilen stehen für jeden klimafreundlich zurückgelegten Weg (zu Fuß, Roller, Rad, ÖPNV).
Rote Meilen stehen für regionale Lebensmittel. Blaue Meilen stehen für Energiesparen.

Alle gesammelten Kindermeilen werden am Ende an das Klima-Bündnis geschickt und alle europaweit gesammelten Grünen Meilen werden auf der UN-Klimakonferenz in Agypten (Nov. 2022) präsentiert.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie unter finden sie hier.

Teilnehmende Grundschulen:

- Dieckhausschule, Papenburg

- Grundschule Dörpen

- Grundschule Dersum 

Den Zeitraum für die Aktionswoche bestimmt jede Grundschule selbst.

Möchten Sie als Kindergarten, Schule oder Familie auch Meilen sammeln? Dann melden Sie sich gerne bei Neele Venekamp (Neele.Venekamp(at)papenburg.de).

 

 

Schüler entwickeln Ideen für eine klimaneutrale Welt 2050

Papenburg, 29.06.2022

Der gemeinnützige Verein "Die Multivision" arbeitete mit Schülern an der Energievision 2050.

„Es geht, wenn man will!“ Das war das Fazit einer 90-minütigen Veranstaltung mit dem Titel „Energievision2050 – Unser Klima. Meine Energie. Deine Zukunft“ - ein bundesweit organisiertes Multivisionsprojekt, das im Forum der Berufsbildenden Schulen Papenburg durchgeführt wurde.

Auf Initiative der beiden Berufsbildenden Schulen Papenburg wurden in aufeinander folgenden Doppelstunden über den Klimawandel, seine Folgen und was jeder einzelne dagegen tun kann informiert. Über 400 Jugendliche nahmen daran teil. Umgesetzt wurde das Projekt vom Hamburger Bildungsverein "Die Multivision". Solche außerschulischen Partner seien immer sehr wertvoll für den Unterricht, sagte Mitinitiatorin Andrea Oldiges-Korte von der BBS Papenburg- Hauswirtschaft und Soziales.

Diese Multivisionsveranstaltung ist seit 2019 unterwegs und wurde gemeinsam mit den Partnern "Help – Hilfe zur Selbsthilfe", "Plant for the Planet" und dem "Deutschen Städte- und Gemeindebund" entwickelt. Das Ziel: "Wir wollen die Schüler aktivieren, sie zum Nachdenken anregen und dazu ermutigen, sich zu engagieren um etwas zu verändern", sagte Björn Wiele vom Bildungsverein. Jannes Umlauf, der die Veranstaltung moderierte, ergänzte: "Sie sollen etwas ausprobieren und aus starren Denkbahnen ausbrechen."

Um dies zu erreichen gliederte sich die Veranstaltung in unterschiedliche Phasen. Doch bevor Jannes Umlauf loslegen konnte, übergab er das Wort an die Bürgermeisterin Vanessa Gattung, sie sprach unter anderem über bereits initiierte Klimaprojekte der Stadt, wie das energetische Monitoring der stadteigenen Gebäude. Neben der Stadt Papenburg, unterstützte das Projekt, der Landkreis Emsland, die Oldenburgische Landesbank und NKG e.V..

Die 90-minütige Energievision 2050 begann mit einer Einführung in die Themen Energie und deren Gewinnung sowie die Auswirkungen des Klimawandels. Passend dazu stellte Moderator Umlauf zahlreiche Fragen und band die Schüler mit ein. Anschließend zeigte er einen 20-minütigen Film. Dieser lieferte weitere Fakten und Ansichten wie beispielsweise, dass es an China, Europa und den USA liege, sich ihrer Verantwortung zu stellen, sowie die eigenen Lebensgewohnheiten zu überdenken. Zudem sei es so, dass Länder, die am meisten durch die Folgen des Klimawandels betroffen sind, oft weniger zur Problemlösung beitragen würden.

"Es hat Spaß gemacht und mich auch interessiert“, fasste eine Schülerin die Veranstaltung zusammen. Die 17 Jährige hofft, dass Jannes Umlauf zum Nachdenken angeregt hat. Sie selbst überlegt, weniger Fleisch zu essen und will Strom einsparen. Ihr war bis zu der Veranstaltung nicht bewusst, wie hoch der Beitrag des Fleischkonsums zum Klimawandel ist. Anno Immenga, Lehrer an der BBS Papenburg (Technik und Wirtschaft), hofft ebenfalls, dass viele Schülerinnen und Schüler etwas aus der Veranstaltung mitgenommen haben. „Die Jugendlichen zeigten eindrucksvoll, dass sie auch sich weiterhin engagieren wollen und dass sie bereit sind, in vielen Bereichen umzudenken“, so Immenga. Viele Beispiele hätten deutlich gemacht „Es geht, wenn man will!“ ergänzte Andrea Oldiges-Korte abschließend.

(Text und Fotos von den Berufsbildenden Schulen Papenburg)

 

 

 

STADTRADELN vom 10. - 30. September 2022 - Die Klimaschutzregion ist wieder mit dabei

Klimaschutzregion, 31.05.2022

2022 geht in Papenburg, Dörpen und Rhede (Ems) die Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN in die nächste Runde.

Vom 10. bis 30.September radelt die Klimaschutzregion wieder gemeinsam für ein gutes Klima. In diesem Zeitraum können alle, die in den jeweiligen Gemeinden leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen bei der Kampagne STADTRADELN mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Anmelden können sich Interessierte bereits jetzt unter https://www.stadtradeln.de/registrieren

Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es darum, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei steht der Spaß am Fahrradfahren und eine gesunde und umweltfreundliche Fortbewegung im Alltag an erster Stelle. Der sportliche Wettbewerbs-Charakter soll zusätzlich zu vielen Rad-Kilometern motivieren. Besonders Vereine, Schulen, Unternehmen und natürlich auch viele private Teams sind daher angesprochen, ein Team zu gründen und gemeinsam klimafreundliche Rad-Kilometer zu sammeln.

Wie funktioniert das Kilometersammeln?

Gesammelt werden die eigenen geradelten Kilometer entweder durch Online-Eintragung nach dem Radeln online im persönlichen Radelkalender auf der STADTRADELN-Seite oder automatisch ganz direkt beim Radfahren mithilfe der STADTRADELN-App. Wo die Kilometer zurückgelegt werden, ist nicht relevant, da Klimaschutz an keiner Stadt- oder Landesgrenze endet.

Die Ergebnisse der Kommunen und Teams werden auf der Stadtradeln-Internetseite kontinuierlich veröffentlich, sodass sowohl Vergleiche zwischen den Kommunen als auch Teamvergleiche innerhalb der Kommune möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen.

 

 

Neue Klimaschutzmanagerin in der Klimaschutzregion

Seit Mai 2022 übernimmt Neele Venekamp die Aufgaben des ehemaligen Klimaschutzmanagers Thomas Nienhaus.

 

 

ZUSAMMENARBEIT DER KLIMASCHUTZREGION WIRD VERLÄNGERT

Bei einem gemeinsamen Pressetermin am Montagmorgen an der Leher Pünte haben die Stadt Papenburg, die Samtgemeinde Dörpen und die Gemeinde Rhede (Ems) ihre Zusammenarbeit mit der Fortführung des Klimaschutzmanagements erneuert. Die zugrundeliegende Kooperationsvereinbarung der drei Kommunen wurde verlängert.

Über das Umweltministerium konnten im Rahmen der Förderkulisse „Anschlussvorhaben für das Klimaschutzmanagement für die Klimaschutzregion Papenburg-Dörpen-Rhede (Ems)“ Fördermittel in Höhe von 80.000 € eingeworben werden. Die drei Bürgermeister der Kommunen sind sich einig: „Durch die Fortführung können wir uns weiter dafür engagieren, den Klimaschutz in unserer jeweiligen Kommune groß zu schreiben. Die geplanten Maßnahmen zeigen deutlich, welche Bandbreite das Thema Klimaschutz auf kommunaler Ebene hat: Neben der nachhaltigen Mobilität, bzw. der alternativen Antriebe setzen wir uns bereits heute in vielen Bereich der Kommunalverwaltung mit dem Thema Klimaschutz auseinander.“

„Ich freue mich sehr, dass die Klimaschutzregion ihre Kooperation verlängert und so bereits umgesetzte Maßnahmen verstetigt werden können, während weitere Aktionen bereits in Planung sind“, berichtet Klimaschutzmanager Thomas Nienhaus. Er hat im Jahr 2020 die Stelle des Klimaschutzmanagers übernommen. Zu den künftigen Projekten und Maßnahmen zählen beispielhaft: Das Akteursnetzwerk „Nachhaltige Mobilität“, das Klimafrühstück, die klimaneutrale Verwaltung, Bürger-Themenabende oder bekannte Projekte wie das Stadtradeln, die Klimalotsen, Kindermeilen an Schulen oder das Carsharing.

Die Aufgaben eines Klimaschutzmanagers bestehen insbesondere darin, Maßnahmen aus dem integrierten Klimaschutzkonzept zu koordinieren und umzusetzen. Stichworte wie nachhaltige Stadtentwicklung, Radverkehrsförderung, E-Mobilität, Klima- und Umweltbildung gehören ebenso zum Berufsalltag wie die Prüfung, Beantragung und Abwicklung von Fördermöglichkeiten, die Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltungen und Bürgerberatungen, die Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkarbeiten sowie die Berichterstattung und ein regelmäßiges Controlling.

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Förderkennzeichen: 03K02779